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  • Nur ein Reiter, der sich selbst nicht belügt,
    für sich selbst nicht immer Entschuldigungen sucht,
    sondern der in unbekümmerter Passion
    und Liebe zum Pferd und zur Reitkunst steht,
    wird nach langer, mühevoller Arbeit
    seinem Ideal näherkommen.
    Die Erkenntnis eines Reiters,
    daß er nie ausgelernt hat, ist es,
    die ihn für sein Leben dieser Kunst verschreibt.
    (Richard L. Wätjen)

Ein Leben mit Pferden...

Die Liebe zu Tieren im Allgemeinen und den Pferden im Besonderen war einfach schon immer da. Nach langem Betteln und Bitten durfte ich als 10jährige endlich Reitunterricht auf den Haflingern im Nachbarort nehmen.
Ich war im Himmel! Die Pferde haben mich nie mehr losgelassen!
Nach vielen Jahren, in denen ich eher schlecht als recht meinem Pferd zur Seite stand, begann Ende der 90er Jahre meine Suche nach "meinem" Weg in der Reiterei. Ich war fasziniert von Reitern aus Spanien und Portugal, deren Reiten so mühelos und leicht aussah. Schlußendlich war es ein Bericht über Marc de Broissia, der mich bewogen hat, nach Lehrern zu suchen, die mich in dieser Art der Reiterei unterrichten würden. Das erwies sich zwar alles andere als einfach, aber wo ein Wille ist, ist bekanntlich auch Weg. Ich fand eine Lehrerin, die einige Zeit von Marc de Broissia unterrichtet wurde. Ein erster Anfang war gemacht!
In den folgenden Jahren verschlang ich viele Bücher über die klassischen Reitkunst, hatte ich Unterricht bei Marc de Broissia, Anja Beran, Claudia Weiser, Bent Branderup, Manolo Oliva, Pedro d´Almeida, João Pedro Rodrigues (1. Oberbereiter und Leiter der portugiesischen Hofreitschule) und zuletzt bei Lisa Voss und Jose C. Coutinho.
Drei Jahre lang bildete ich mich regelmäßig bei Maleen Schultka in der Alexandertechnik für Reiter weiter.
Weil man nie genug wissen kann, schon gar nicht über Sättel und wie sie ideal angepasst werden, habe ich eine Ausbildung bei Jochen Schleese/ Saddle fit 4life gemacht und bin seit 2014 gepr. Pferde-Ergonomin.

Ohne Frage habe ich von jedem einzelnen meiner Lehrer sehr viel gelernt. Dennoch habe ich manches davon auch wieder über Bord geworfen, um neuen Erkenntnissen oder eigenen Erfahrungen Platz zu machen. Man muß wach bleiben und immer neu adaptieren, was zu einem selbst und dem eigenen Pferd passt. Die Pferde zeigen einem, was für sie gut ist, wenn man dafür offen bleibt.

Pferde, Menschen, Situationen verändern sich. Es ist eine spannende Reise, auf der es immer Neues zu lernen und zu entdecken gibt.

"Barocko"
Seit über 30 Jahren gehören Pferde zu meinem Leben. Es war nur naheliegend, die Leidenschaft auch irgendwann zum Beruf zu machen...
Die Idee für "Barocko" entstand still und leise, als ich 1990 meine Friesin bekam. Für dieses besondere Pferd, das damals noch so exotisch war, wünschte ich mir ebensolch besondere Ausstattung. Sie sollte meinem persönlichen Stil entsprechen, qualitativ hochwertig und mit dem gewissen Etwas sein. Das zu finden war Anfang der 90er mehr als schwierig! Die Idee reifte...lange...;-)...2006 ging schließlich Barocko online.
Nun widme ich mich schon seit mehr als einem Jahrzehnt ganz meiner Leidenschaft, schöne und pferdefreundliche Accessoires mit den passenden Menschen und Pferden in Verbindung zu bringen :-).

Mit meinem Mann und unseren Hunden lebe ich auf dem Land, zwischen Rosenheim und Wasserburg am Inn.

Sara - in memoriam

Friese, Rappe, 1986-2012
Traumhaft schöne Friesenstute mit viel Temperament, sanftem Charakter, aussergewöhnlicher Ausstrahlung und sehr vielen Talenten. Maskottchen von Barocko.

Sie ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Sie hat mich so vieles gelehrt, mir nach zwei Reitunfällen wieder Sicherheit gegeben. Mehr als 22 Jahre war Sie meine Begleiterin durch´s Leben.
Eine freundliche und so liebenswerte, wunderbare, gütige, immer geduldige Lehrmeisterin!
Mein Seelenpferd!

FOTO: Katja Fichtelberger

  • Je schöner und voller die Erinnerung,
    desto schwerer ist die Trennung.
    Aber die Dankbarkeit verwandelt die Erinnerung in eine stille Freude.
    Man trägt das vergangene Schöne nicht wie einen Stachel,
    sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.
    (Dietrich Bonhoeffer)

UmTaurino ERM

Lusitanowallach, geb. 2001, Grauschimmel

Seit November 2006 bereichert er mein Leben! Bei aller Nervenstärke ist er hochsensibel, hat ausdrucksvolle und fast tänzerische Bewegungen und einen wirklich noblen Charakter. Er ist der Prototyp eines Lusitanos: menschenbezogen, freundlich, intelligent, rittig. Er lernt alles wahnsinnig schnell! Anfänglich war das schwierig für mich, mittlerweile genieße ich das sehr! Mit ihm zu "arbeiten" ist einfach nur reinstes Vergnügen.
Natürlich geht nicht alles wie von alleine, aber wenn etwas nicht klappt, dann liegt das zu 150% an mir. Er ist immer aufmerksam, ungeheuer arbeitswillig und setzt jeden noch so kleinen Hinweis sofort um. Wer hier wohl wen ausbildet ;-)...?
Für mich ist er viel mehr als ein phantastisches Pferd, das auf Umwegen und doch ganz zielstrebig zu mir gefunden hat. Er sollte in große Fußstapfen treten und geht stattdessen seinen eigenen Weg mit mir.
Er versteht jedes Wort, auch die gedachten....ein tief im Herzen verbundener Freund, auf den ich mich immer verlassen kann!

FOTO: Bianca McCarty Photography

  • Und als ich so ritt, klang mein Herz in den rasengedämpften Schritt,
    klang ins Schnauben und Trensenspiel meines Schimmels,
    und eine Seligkeit hat mein Herz durchhellt und ich wusste:
    Fiele ich jetzt aus der Welt - ich fiele in den Himmel.
    (Freiherr Börries von Münchhausen)

Izilo OC

Lusitanowallach, geb. 2013, Rappe
Izilo...eine besondere Aura umgibt ihn. In seiner Nähe fühle ich mich geborgen und gut behütet. Er ist Ruhe und Gelassenheit. Eine weise, alte Seele, die in einem so schönen Körper ihren Weg zur Erde und zu mir gefunden hat.
Wir stehen noch ganz am Anfang unseres Weges und trotzdem ist er mir so vertraut, als ob ich ihn schon ewig kennen würde.

Foto: Bianca McCarty Photography

  • More than a champion.
    More than a horse of kings.
    More than a thief of hearts.
    When all of us are past.
    The Lusitano horse was, is and will
    continue to be our gift to the world.

Pegasus - in memoriam

Das Pferd meines Mannes! Bayerisches Warmblut mit einem ordentlichen Schuß Vollblut, Rappwallach, 1988-2017

Immer richtig im Kopf, machte er seinem Namen doch manchmal alle Ehre. Gezogen aus der Stute des Schwiegervaters sollte er eigentlich als Dreijähriger verkauft werden, aber irgendwie wollte den schlaksigen Kerl damals niemand haben. Also wurde er angeritten - und blieb! Aus dem wenig attraktiven Jungpferd wurde ein schönes, blutgeprägtes Pferd.
Bis zu seiner "Pensionierung" wurde er von meinem Mann freizeitmäßig geritten und war ein spritziger, aber sehr zuverlässiger Partner - auch vor dem Einspänner!
Als Hahn im Korb, inmitten "seiner" Damen, hat er seinen Ruhestand in vollen Zügen genossen!
Mach´s gut alter Junge! Es war die größte Freude für uns, dich in unserem Leben zu haben!

FOTO: Philipp Hantigk

Chicco - in memoriam

Shetlandpony, Rappwallach, geschätzter Jahrgang 1992 - ein Shetty wie es im Buche steht!
Unser Ciccolino war ein gewitztes Kerlchen, ausgestattet mit gesundem Selbstbewußtsein und nur mit dem nötigsten Respekt vor unseren "Großen".

Er lief uns einst zu. Er stand damals bei einem Bauern in einem Verschlag auf einer matschigen Wiese und ist von dort einfach abgehauen. Auf der Suche nach Pferdegesellschaft oder liebesbereiten Damen (er war damals noch Hengst) stand er eines Morgens vor unserem Offenstall. Leider mußten wir ihn damals dem Besitzer zurückgeben, den wir über Radio ausfindig gemacht hatten. Einige Zeit später haben wir ihn dann aber doch zusammen mit Freunden gekauft und er konnte von da ab wieder artgerecht in Pferdegesellschaft leben.
Ende Mai 2009 mussten wir ihn schwersten Herzens von seinem Cushing-Leiden erlösen.
Er war ein kleiner Kerl mit einem ganz großen Herzen!

FOTO: Katja Fichtelberger

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